Wohnmobil-Rundreise durch die USA – der Wilde Westen

Für unseren diesjährigen Urlaub in den USA haben wir uns entschieden, einmal auf die klassischen Hotels zu verzichten und dafür mit einem Wohnmobil eine Rundreise durch den Westen der USA zu unternehmen. Ein Erfahrungsbericht!

Bei der Suche nach einem geeigneten Camper haben wir uns an Ausstattungskriterien wie Bettgröße und Nasszelle orientiert. Auch sollten die Versicherungen und die Kilometer im Paket inklusive sein. Unsere Wahl fiel also auf einen fast sieben Meter langen und gut ausgestatteten R.V., so werden in den USA die Campmobile genannt – „Erholungsfahrzeug“!

Das Wohnmobil ist in den USA eine rollende Wohnung

Nach einer langen und ausführlichen Einführung durch unseren Vermieter El Monte RV waren wir dann doch gespannt, wie es wohl sein wird, mit einem so langen Gefährt auf den Straßen Kaliforniens, Nevadas, Utahs und Arizonas zu fahren. Die Schulungs-DVD in deutscher Sprache hat uns sehr weiter geholfen! Für die Anmietung eines solchen Gefährts genügte unserer EU-Führerschein, nach einem internationalen Führerschein wurde nicht gefragt. Wie bei eine Mietwagenreservierung werden die Daten der Kreditkarte als Sicherheit eingefordert.

Die Ausstattung unseres Campers war gut, wir hatten eine kleine Küchenzeile mit Gasherd, Backofen, Mikrowelle, Kühlschrank und Kaffeemaschine, ein separates kleines Bad, eine Dusche und ausreichend Platz, so dass wir noch drei Personen gut hätten unterbringen können. Diese Camper-Größe ist sehr gut geeignet für Familie mit mehreren Kindern. Für die Küchenausstattung bekommt man  Töpfe und Pfannen, sowie pro Person ein Gedeck gestellt – auch die Handtücher für Küche und Bad sind vorhanden. An die amerikanische Bettwäsche, bestehend aus einem Leintuch und zwei dünnen Decken, muss man sich etwas gewöhnen.

Mit dem Wohnmobil auf dem Campground übernachten

Wer jetzt fragt: Wo habt Ihr denn mit eurem großen Camper abends geparkt?, den kann ich beruhigen.  Das Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten ist sehr vielfältig.  Die meisten Campgrounds liegen landschaftliche sehr reizvoll , wie zum Beispiel unser Campground am Grand Canyon: Das Grand Canyon Camper Village. Die Preise für einen Stellplatz liegen zwischen 30 und 50 Dollar – in den Metropolen ist es etwas teurer.

Auf den Campgrounds gibt es Anschlüsse für Wasser und Strom, sowie die Möglichkeit Abwasser abzuleiten.

Große Auswahl und guter Standard an Campingplätzen in den USA

Die RV Camper Parks sind alle sehr gut ausgestattet. Alle bieten einen „Restroombereich“ mit Duschen und Toiletten. Da auf einigen der Areale auch das ganze Jahr Camper stehen, bieten diese nebenbei auch noch TV – und Aufenthaltsräume zum spielen oder Internetsurfen. Oft sind auch Waschmaschinen, Swimmingpool und kleine Kioske vorhanden. Alle Camper-Parks haben kostenloses Internet im Preis inkludiert. Einige der privaten Campingplätze findet man unter www.koa.com oder www.gocampingamerica.com, sowie www.goodsamclub.com – auf diesem Portal werden die Campingplätze auch bewertet .

Eine Vorreservierung der Park kann man per Internet vornehmen. Die Rezeptionen sind meist bis 18 Uhr besetzt. Sollte man aber erst später anreisen, so hat man immer die Möglichkeit, sich auf einen der freien Plätzte zu stellen, am Office eine Nachricht zu hinterlassen und seine Unkosten dann am nächsten Tag zu bezahlen.

Interessieren sie sich für eine Wohnmobil-Rundreise durch die USA – kontaktieren sie mich gerne, ich helfe ihnen weiter!

Christin Michaelis Erdmann

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