Tauchen im Oman – Salalah!

Angepriesen als das „neue“ Ägypten für Taucher“ bin ich neugierig in den Oman geflogen. Wir haben uns das Mariott Hotel in Mirbat ausgesucht, da hier eine Extra-Divers Tauchbasis angeschlossen ist und die Tauchplätze hier im südlichen Oman im unmittelbaren Umfeld liegen.

Tauchen in Mirbat ist sehr relaxed. Die Tauchspots liegen alle nur zehn – 20 Minuten entfernt und zwischen den Tauchgängen kehrt das Boot zur Tauchbasis zurück. Für alle, die in anderen Hotels untergebracht sind: Es gibt keine Mittagsverpflegung, lediglich einen Pulverkaffee und ein paar Bananen. Für mich war es einfach – einfachin kurz rüber zum Hotel und eine Kleinigkeit zum Essen eingepackt. Dafür ist man gegen 14 Uhr mit zwei schönen Tauchgängen fertig.

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Exklusive Tauchspots

Der Tauchspot Mariott Wreck ist sehr interessant, mit vielen Fischen und einem alten, verfallenen Wrack. Ansonsten ist die Unterwasserwelt hier im Südoman nicht ganz so farbenfroh wie z.B. im Roten Meer und auch der Fischreichtum ist nicht ganz so üppig. Sehr angenehm ist, dass das kleine Tauchboot (wir waren max. sechs Personen) die Divespots praktisch exklusiv hat. Daher mein Fazit: nicht „wow“, aber trotzdem schöne, einsame Tauchplätze. Daher sehr empfehlenswert!

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Das Mariott Hotel liegt in Mirbat, ca. eine Stunde Fahrzeit vom Flughafen Salalah entfernt. Weit und breit ist hier sonst nichts. Die Poolanlage ist riesig, dafür ist der Strand nicht so zum Baden geeignet. Es gibt recht viel Seegras im Wasser und der Strand ist naturbelassen und mit Felsen durchsetzt.

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Nichttaucher sind daher in den Hotels, die näher an Salalah liegen wohl besser aufgehoben – es gibt dort einen endlos langen Sandstrand.

Der Service im Mariott Mirbat ist wunderbar und das Essen ist abwechslungsreich und geschmacklich sehr gut – die Nachspeisen sind ein Traum! Überhaupt sind die Omani sehr hilfebereit und freundlich, voraussgesetzt man schlägt einen höflichen Ton an – auch entsprechend respektvolle Kleidung macht auch viel aus. Der Oman wird erst seit zwei bis drei Jahren von Europäern besucht und an den Wochenenden sind viele Omani in den Hotels rund um Salalah. Viele omanische Damen sind mit Burkas und Herren in den traditionellen weißen Gewändern unterwegs, obwohl hier das Tragen der Burka völlig freiwillig ist. Es gibt sicherlich noch einige Berührungsängst zwischen Europäern und Arabern. Ich denke für die Einheimischen sind diese „nackten“ weißen Körper etwas gewöhnungsbedürftig.

Direktflug von Köln nach Salalah

Salalah wird inzwischen mit einen Diretkflug von Köln-Bonn mit der Eurowings direkt angeflogen. Sie fliegen über nacht und erreihen gegen sechs Uhr morgens Ihr Hotel, wo Sie bereits in Ihr Hotelzimmer einchecken können. Am Abreisetag können Sie bis zwei Stunden vor Abholung am Flughafen im Zimmer (ca. 0:00h) bleiben, so dass man noch den ganzen Tag am Pool der Strand nutzen kann. Ein guter Service. Der Veranstaler FTI ist wohl Vorreiter was Oman-Urlaub betrifft und hat viele verschiedene Angebote, auch Rundreisen in die Wüste und ins Dofhar Gebirge im Programm.

Jedenfalls ein sehenswertes und interessanten Land, von dem ich gerne mehr entdecken möchte.

Anja Vogel

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