„Essen ist meine Karibik!“

Auf ein Wort mit Sascha Nitsche - der Geschäftsführer der solamento reisen GmbH im Gespräch über die neue Firmenzentrale im Bau!

Es ist vollbracht! Der erste Spatenstich hat den guten Essener Erdboden gespalten! Wo Altes weichen muss, entsteht ja bekanntlich Neues – das ist bei solamento nicht anders. Allerdings entsteht hier nicht einfach „irgendetwas“: seit dem 12. September 2016 wird im Essener Süden die nagelneue solemento-Firmenzentrale gebaut!

Der Flagshipstore, das Zentrum der Macht, die heiligen Hallen – 400 Quadratmeter stationäres Reisebüro inklusive innovative Beratung- und Buchungsplätze. Für einen Mitarbeiter geht damit ein lang gehegter Traum endlich in Erfüllung – ein Träumchen, das seit dem Tag, als solamento das Licht der Reisewelt erblickte, in ihm schlummert: Sascha Nitsche, Gründer und Geschäftsführer der solamento reisen GmbH!

Mit der neuen Firmenzentrale baut Sascha ein Zuhause für sein geschäftliches Baby – zwischen Baggerarbeiten tief im Essener Erdinneren und dem packen von Umzugskartons konnten dem Chef ein paar Antworten zum neuen Prachtbau entlockt werden!

Vorab aber schnell noch die erste Folge unseres neuen Erfolgsformats „BauTV“ reinziehen – die Sendung läuft ab sofort regelmäßig auf solemantoTV und informiert über die Freuden, Fehltritte und Fortschritte beim Bau unseres neuen Flagshipstores!

Denkmäler setzen andere!

 

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Hugh Hefner (Gründer Playboy-Magazin, Anm. d. Redaktion) hat sich mit seiner Firmenzentrale ein Denkmal gesetzt – schwebt dir so etwas auch vor?

Sascha Nitsche
Nein, ein Denkmal setzen andere – wenn es notwendig erscheint nach meinem Tod. Das ist eine praktische, aber auch finanzielle Alternative mit zusätzlichen Möglichkeiten. Aber ich erfülle mir damit schon einen Traum – mein eigenes innovatives Reisebüro 2017!

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Wie kam es zu der Idee, eine neue Firmenzentrale zu bauen?

Sascha Nitsche
Das ich mich aktiv nach einem Baugrundstück umgesehen habe, hat auch etwas mit der inneren Einstellung zum Leben und zur Arbeit zu tun. Soll heißen, ich habe mir erlaubt, als „Chef“ mein Unternehmen in meinen privaten Lebensraum zu integrieren. Darum macht das Reisebüro zusätzlich Sinn – denn in dieser Gegend ist das Potential nach allen Recherchen nicht erschöpft. In Essen scheint das noch „Geld auf der Straße zu liegen“ – das mag ich nicht länger liegen lassen. -:)

Das Konzept muss stimmen!

 

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Das solamento-Geschäftsmodell basiert ja auf Mobilität – ist da so eine Firmenzentrale nicht kontra-produktiv?

Sascha Nitsche
Nein, eben nicht. Die Zentrale ist praktisch die Verwaltung und das Rückgrat der Reiseberater. Dazu halte ich die Beratungsqualität und das „Erlebnis Reisebüro“ durchaus für zukunftsträchtig – aber das Konzept muss stimmen! Das erhoffe ich mir mit diesem Modell.

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Richard Branson (Inhaber Virgin Group; Anm.d.Red.) hat seine Zentrale auf einer paradiesischen Insel – wieso ist es bei dir Essen geworden?

Sascha Nitsche
Also wenn ich an anstelle des Virgin Chefs wäre, würde ich auch in die Karibik gehen. Bei mir ist es eben das Ruhrgebiet, konkret: Essen, in der Nähe des Baldeneysee! Wir sind ja bescheiden! Hier ist meine Heimat, hier fühle ich mich wohl – darauf bin ich sehr stolz. Essen ist praktisch meine Karibik! Deshalb freue mich sehr, die Zentrale auch in Essen zu behalten und damit weitere Arbeitsplätze zu schaffen.

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Maximale moderne Innovation

 

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Dein Weg zur neuen Firmenzentrale war sprichwörtlich steinig – was waren die größten Herausforderungen?

Sascha Nitsche
Sicherlich das Bauamt. In meiner Naivität habe ich viele Arbeitsläufe dort fälschlicherweise mit der Geschwindigkeit und Prozessen in meinem Unternehmen verglichen. Wenn ich so arbeiten würde, wäre ich gestern schon pleite. Es gibt erstaunliche Anforderungen: Baulicher Natur – der Nachweis über eine Bushaltestelle in der Nähe bedeutet zum Beispiel, dass man weniger Kundenparkplätze benötigt und nachweisen muss – seltsam.  Die sogenannten Abstandsflächen zum Nachbarn haben das Konstrukt und damit die Größe/Fläche des Hauses beeinträchtigt- aber es wird am Ende für bis zu 25 Mitarbeiter ausreichen.

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Was ist der Vorteil des neuen „Flagship-Stores“?

Sascha Nitsche
Für das Reisebüro bedeutet das maximale und moderne Innovation. Wir werden zum Beispiel eine Silversea-Bar haben. Hier können in besonderem Ambiente Kundengespräche und erste Beratungen entspannt ablaufen. In der MeinSchiff- Lounge können Kunden über iPads Reisewünsche hinterlassen oder während einer Wartezeit stöbern. Besondere Innovation wird die 360Grad Live-Beratung an unserer AIDA Infotainment-Säule werden. Hier bekommen die Kunden eine spezielle Brille gestellt  und können dann virtuell über AIDA Schiffe spazieren. Kunden, die noch nie auf einem Schiff waren können so schnell erkunden, ob eine Innen- oder doch lieber die Balkonkabine bequemer erscheint. Hier werden wir übrigens auch eine kleine Kinder TV-Ecke unterbringen.Dort werden dann für die Kleinen schöne Dokumentationen über unsere Erde laufen.

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Kunde und Mitarbeiter bleiben König!

 

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Hast du im Gebäude deinen persönlichen Geschmack einfließen lassen oder ist das eine reine, praxis-orientierte Architekten-Arbeit?

Sascha Nitsche
Es ist eine Kombination aus Beratung und Wünschen. Die Grundidee ist von mir – Materialoberflächen habe ich aber durch die Architektin auswählen und vorschlagen lassen. Ein besonderer Wunsch von mir war die innovative Theke an der SILVERSEA Bar: Hier wird unter anderem das Handy per Induktion automatisch geladen. Im Reisebüro wird auch Platz für eine LCD-Wand sein – hier werden zum Beispiel Endkundenabende durchgeführt. Das Büro wird digitalisiert sein – Aufsteller aus Pappe oder ähnliches werden Besucher hier vergeblich suchen. Es wird darum gehen, Innovation und Qualität zu präsentieren. Wer sich als Pfannekuchen präsentiert, wird als Pfannekuchen gegessen!

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Sascha, da ist ja fast schon poetisch! Gibt es für den geschäftsführenden Poeten denn auch einen eigenen Geschäftsführer-Parkplatz?

Sascha Nitsche
Nein – der Kunde und die Mitarbeiter sind König, auch in Sachen Parkplatz.

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Werden deine 300 Reiseberater alle persönlich vorbei schauen (müssen)?

Sascha Nitsche
Nein, müssen nicht – aber wir freuen uns natürlich über jeden der uns besucht.

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Wann dürfen wir uns die Einweihungsparty im Kalender notieren?

Sascha Nitsche
Geplant ist die Party am 1.7.17 – möge es nicht wie bei Berliner Flughafen werden! Aktuell sind wir voll im Plan.

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Sascha, vielen Dank für das Gespräch – dann mal wieder husch, husch unter Tage!

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