Washington D.C. – die Hauptstadt hinterm Atlantik

Eine Hauptstadt mit vielen Facetten – so erlebt man Washington D.C. – das Zentrum der amerikanischen Macht. Umgeben von vielen Denkmälern, das FBI und das Pentagon machen Washington besonders.

Die meisten von uns kennen Washington nur aus der Tagesschau. Aber die amerikanische Hauptstadt hat viel mehr zu bieten als nur das Weiße Haus. Ich gebe zu: Auch das ist imposant. Ich war zum ersten Mal in D.C. (so nennen die Amerikaner Washington umgangssprachlich). Macht auch Sinn, schließlich ist Amerika riesig und Besucher könnten es mit dem Bundesstaat Washington an der Westküste verwechseln.

Marion und Sascha

Ich bin mit meiner „Sister-Friend“ Marion rund 400 Meilen mit dem Wagen von Charlotte nach Washington gefahren. Für US-Verhältnisse fast lächerlich. In weniger als sieben Stunden sind wir abends in D.C. angekommen. Wir waren so aufgeregt und haben uns erst einmal mit amerikanischen Freunden auf einen Spaziergang entlang der National Mall verabredet.

Auf dem Friedhof kommt man ins Grübeln

Diese tolle Stimmung bei sternklarem Himmel setzte blitzschnell die Hormone frei – Marion und ich waren sofort „in love“ mit dieser Stadt. Die alten Gebäude, die vielen Monumente und Museen zeigen ein stolzes und schönes Amerika. Hier wird Geschichte gemacht – wie wir wissen, nicht immer die Schönste. Der nahegelegende Arlington Friedhof erinnert einen schnell daran. Bei dem erdrückenden Besuch auf dem Arlington National Cemetery schoss mir gleich der Satz in den Kopf: No War – Make Love. Diese tausende von Seelen haben gekämpft – am Ende für was? Ich kann einfach wenig Sinn in Kriegen finden, aber wie John Lennon schon sagte: „You may will say I am a dreamer… but I am not the only one…“.

Arlington

Ein Besuch dort lohnt, wenn man ausreichend Zeit mitbringt. Wir haben eine kleine Tour gemacht – Kosten: 12 US$ pro Person – Soldaten in Uniform kostenfrei -:). Zu jeder vollen Stunde findet die Wachablösung (Tomb of the Unknown Soldier) am Memorial Amphitheater statt. Unweit davon findet man z.B. auch die Gedenktafel der verunglückten Crews von den Spaceshuttle-Katastrophen der Challenger und Columbia. Es ist ein Ort des Gedenkens und des Erinnerns. Einer der berühmtesten Presidenten der USA hat hier auch seine letzte Ruhe gefunden – JFK. 

Ab in die Stadt D.C.

Zurück in die Innenstadt, denn die historischen Gebäude sind beeindruckend. Übrigens sucht man in D.C. große Wolkenkratzer vergeblich. Im Fokus stehen die historischen Gebäude und Monumente – die von vielen verschiedenen Orten immer wieder aufs Neue entdeckt werden können.

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Wir haben die Stadt vor allem zu Fuß erkundet, aber auch die Metro fährt die wichtigsten Stationen an.

Eines der Highlights für mich war der Walk entlang der National Mall – es ist kein Einkaufszentrum, sondern ein längerer Spaziergang entlang der prächtigen Monumente wie Lincoln Memorial, Washington Monument, the White House und das United States Capitol.

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Ein Besuch im Smithsonian National Museum of Natural History ist absolut empfehlenswert. Insbesondere, wenn man mit Kindern reist oder das Wetter flüssig vom Himmel scheint – dann kann man bei kostenfreiem Eintritt auf Entdeckungstour gehen.

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Mein besonderer Essenstip: Chinatown Express. In der 746 6th Street, N.W. von Washington findet der Besucher ein ursprünglich erscheinendes Restaurant mit sehr leckerem Essen. Wer komplett in den Urlaubsmodus schalten will, sollte hier ein paar Dumplings essen – für US $ 6.90 ein Genuss. Infos auch im Web unter www.chinatownexpressdc.com

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Sascha Nitsche

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